ESTV — Entwurf der Wegleitung zu den internationalen Quellensteuerabkommen publiziert

Die ESTV hat auf ihrer Web­site einen Entwurf der Wegleitung zu den inter­na­tionalen Quel­len­s­teuer­abkom­men veröf­fentlicht. Darin wird gemäss amtlich­er Mit­teilung den Zahlstellen eine Über­sicht über die Rechte und die Pflicht­en gegeben, die aus den Abkom­men und dem Bun­des­ge­setz über die inter­na­tionale Quel­lenbesteuerung erwach­sen. Die Ref­er­en­dums­frist zu den Abkom­men mit Deutsch­land, Gross­bri­tan­nien und Öster­re­ich und zum … weit­er­lesen

2C_809/2011: Zürcher Regierungsrat muss Verordnung zur Umsetzung der UStR II anpassen

Die Verord­nung des Zürcher Regierungsrats zur Umset­zung der Unternehmenss­teuer­reform II muss geän­dert wer­den. In der Aus­gabe vom 9. August 2012 fasst die NZZ den Entscheid des BGer im Wesentlichen wie fol­gt zusam­men. § 1 der Verord­nung regelt die Besteuerung von stillen Reser­ven, die bei der defin­i­tiv­en Auf­gabe der selb­ständi­gen Tätigkeit nach dem 55. Alter­s­jahr oder … weit­er­lesen

2C_482/2011: Liegenschaftenertrag und interkant. Schlechterstellungsverbot — Kompetenz des Spezialsteuerdomizils weiter eingeschränkt (amtl. Publ.)

Die Beschw­erde­führerin ist eine Genossen­schaft mit Sitz im Kan­ton Zürich. Mit­glied der beschw­erde­führen­den Genossen­schaft ist die Gesellschaft Y. mit Sitz im Kan­ton NE. Eben­falls im Kan­ton NE hat die Beschw­erde­führerin zwei Liegen­schaften, die an Y. ver­mi­etet wer­den. In der Steuer­pe­ri­ode 2004 hat die Beschw­erde­führerin in ZH einen Beteili­gungsabzug von 134% gel­tend machen kön­nen (Beteili­gungser­trag von … weit­er­lesen

ESTV: Rundschreiben Berufskosten und Naturalbezüge 2013

Die ESTV hat auf ihrer Web­site das Rund­schreiben Beruf­skosten­pauschalen und Nat­u­ral­bezüge 2013 / Aus­gle­ich der Fol­gen der kalten Pro­gres­sion bei der direk­ten Bun­dess­teuer für das Steuer­jahr 2013 veröf­fentlicht. Die Pauscha­l­abzüge für Beruf­skosten sowie die Ansätze für die Bew­er­tung von Nat­u­ral­bezü­gen erfahren keine Änderun­gen. Es erfol­gt auch kein Aus­gle­ich der Fol­gen der kalten Pro­gres­sion für das … weit­er­lesen

Aus der NZZ: “Vom Menschenrecht auf einen «Automower»”

Eine Steuerpflichtige aus dem Kan­ton Zürich sah gle­ich vier Artikel der Bun­desver­fas­sung ver­let­zt, weil ihr das Steuer­amt nicht erlaubte, den Betrag für einen Rasen­mäher­ro­bot­er abzuziehen. Sie fand aber beim Ver­wal­tungs­gericht kein Gehör.  Wer ein Haus besitzt, darf die Unter­halt­skosten von den Steuern abziehen. Das tönt ein­fach; in der Prax­is steckt aber fast eine Wis­senschaft dahin­ter. Beim … weit­er­lesen

Kantonales Steueramt Zürich publiziert Hinweise zur Einschätzungspraxis online

Wie das Kan­tonale Steuer­amt Zürich mit­teilt, wer­den auf der Web­site des KStA ZH aktuelle Hin­weise zur Ein­schätzung­sprax­is pub­liziert. Basis für diese Veröf­fentlichun­gen bilden die aktuellen Prax­is­festle­gun­gen für behan­delte Grund­satzfrage oder Ausle­­gungs- bzw. Umset­zungs­fra­gen auf­grund ergan­gener Urteile der Rechtsmit­telin­stanzen. Den Anfang machen rund 20 Prax­is hin­weise aus den ver­gan­genen zwei bis drei Jahren. In Zukun­ft kann … weit­er­lesen

5A_754/2011 (amtl. Publ.): Für die Anerkennung und Vollstreckung eines in englischer Sprache verfassten Schiedsspruchs ist dessen vollständige Übersetzung nicht zwingend erforderlich

Im Entscheid 5A_754/2011 vom 2. Juli 2012 set­zte sich das Bun­des­gericht mit der Frage auseinan­der, ob die Partei, die um Anerken­nung und Voll­streck­ung eines in englis­ch­er Sprache ver­fassten Schiedsspruchs nach­sucht, eine beglaubigte Über­set­zung des gesamten Schiedsspruchs beib­rin­gen muss (Art. IV Abs. 2 NYÜ). Im zu beurteilen­den Fall reichte die Beschw­erdegeg­ner­in eine beglaubigte Über­set­zung des Dis­pos­i­tivs und eine nicht beglaubigte Über­set­zung der … weit­er­lesen

BGE 4A_54/2012: Rückweisung an das Schiedsgericht

Mit Entscheid 4A_54/2012 vom 27. Juni 2012 befasste sich das Bun­des­gericht mit dem Argu­ment, das Bun­des­gericht dürfe nach erfol­gter Aufhe­bung des Schied­sentschei­ds die Stre­it­sache nicht an das­selbe Schieds­gericht zurück­weisen, weil dieses befan­gen sei (Art. 190 Abs. 2 lit. a IPRG). Das Bun­des­gericht hielt das vor­ab fest, dass die Anforderun­gen betr­e­f­fend die Unab­hängigkeit und Unparteilichkeit — unter Berück­sich­ti­gung … weit­er­lesen