5A_288/2012: Arrestprosequierung, Zustellung des Zahlungsbefehls und Obliegenheiten des Arrestgläubigers (amtl. Publ.)

SchKG 279 I ver­langt vom Arrest­gläu­biger, spätestens zehn Tagen nach Zustel­lung der Arresturkunde Betrei­bung “einzuleit­en”, falls er das nicht schon vor der Arrest­be­wil­li­gung getan hat (Pros­e­quierung). Das BGer hält zunächst fest, dass “Ein­leitung” nicht die Zustel­lung des Zahlungs­be­fehls meint, son­dern die Stel­lung des Betrei­bungs­begehrens: 4.1 Mit “Ein­leit­en der Betrei­bung” im Sinn von Art. 279 Abs. … weit­er­lesen

EFD: Änderung der DBA mit Schweden und der Slowakischen Republik in Kraft

Gemäss Mit­teilung des EFD ist die Änderung der DBA mit Schwe­den und der Slowakischen Repub­lik in Kraft getreten. Das Pro­tokoll mit Schwe­den ist am 5. August 2012 in Kraft getreten und find­et Anwen­dung hin­sichtlich des Infor­ma­tion­saus­tausches auf Infor­ma­tio­nen ab dem 1. Jan­u­ar 2012 sowie hin­sichtlich der anderen Bes­tim­mungen ab dem 1. Jan­u­ar 2013. Das Pro­tokoll mit … weit­er­lesen

Kanton Zürich: Praxisänderung bei der Besteuerung von rückkaufsfähigen Rentenversicherungen

Im Kan­ton Zürich unter­liegen nach StG ZH 45 rück­kaufs­fähige Renten­ver­sicherun­gen der Ver­mö­genss­teuer, solange der Bezug der Rente aufgeschoben ist. Nach bish­eriger Prax­is wurde bei Renten­ver­sicherun­gen nach Beginn des Renten­laufs keine Ver­mö­genss­teuer erhoben, auch wenn die Ver­sicherung rück­kaufs­fähig blieb. Gemäss Bun­des­gericht ist diese Prax­is har­mon­isierungswidrig. Denn StHG 13 sieht, wie auch StG ZH 38, vor, dass das … weit­er­lesen

Öffentlichkeit der Handelsregisterbelege (HR-Amt ZH): Einreichen von Protokollauszügen

Das Zürcher Han­del­sreg­is­ter­amt hat in ein­er Mit­teilung von gestern Don­ner­stag darauf hingewiesen, dass die beim HR-Amt ZH hin­ter­legten Han­del­sreg­is­ter­belege kosten­los online zur Ver­fü­gung ste­hen. Das Amt emp­fiehlt deshalb Fol­gen­des: Öffentlichkeit der Han­del­sreg­is­ter­belege 23.08.2012 — Mit­teilung  Pro­tokol­lauszüge genü­gen als Belege Gemäss Art. 10 HRegV sind die Ein­träge im Haup­treg­is­ter, die Anmel­dun­gen und die Belege öffentlich. Die … weit­er­lesen

WEKO publiziert Beratung betreffend Importbehinderung

Das Sekre­tari­at der Wet­tbe­werb­skom­mis­sion (Sekre­tari­at) hat sich unlängst in ein­er Beratung nach Art. 23 Abs. 2 KG zum The­ma der Import­be­hin­derung durch eine Dif­feren­zierung von Ein­stand­spreisen geäussert. Der Beratung liegt fol­gen­der Sachver­halt zu Grunde: Ein im EU-Raum ansäs­siges Grosshan­del­sun­ternehmen kauft bei den Her­stellern bes­timme Waren auf eigene Rech­nung, um sie an seine Kun­den in den … weit­er­lesen

4A_105/2012 (amtl. Publ.): Revisionsentscheid des kantonalen Gerichts unterliegt der Beschwerde an das Bundesgericht

Im Entscheid 4A_105/2012 vom 28. Juni 2012 befasste sich das Bun­des­gericht mit der Frage, ob der Entscheid eines oberen kan­tonalen Gerichts, mit dem ein Gesuch auf Revi­sion eines in einem inter­nen Schiedsver­fahren ergan­genen Schiedsspruchs abgewiesen wurde, mit Beschw­erde an das Bun­des­gericht ange­focht­en wer­den kann. Der Beschw­erde­führer hat­te beim Kan­ton­s­gericht Waadt mit einem Revi­sion­s­ge­such um Aufhe­bung eines Schiedsspruchs ersucht. Das Kan­ton­s­gericht wies das Revi­sion­s­ge­such … weit­er­lesen

2C_390/2012: “Automower” doch ein Menschenrecht? — Von der steuerlichen Abzugsfähigkeit eines Rasenmähers

Das BGer hat den Entscheid des Zürcher Ver­wal­tungs­gerichts, wonach der Rasen­mäher vom Typ “Auto­mow­er 230 ACX” u.a. als für ein Grund­stück von 1’000 Quadrat­metern über­mo­torisiert anzuse­hen sei und die entsprechen­den Ersatzan­schaf­fungskosten steuer­lich nicht abzugs­fähig, aufge­hoben. Gemäss Urteil des BGer trug das Ver­wal­tungs­gericht der gel­tenden, aus­drück­lich als “eher grosszügig” beze­ich­neten Zürcher Prax­is nicht Rech­nung. Danach sind … weit­er­lesen

Kt. ZH: Gutachten zur steuerlichen Behandlung von persönlichen Holdinggesellschaften

Der Kan­ton Zürich pub­liziert das Gutacht­en von Prof. Madeleine Simonek zur steuer­lichen Behand­lung von per­sön­lichen Hold­ingge­sellschaften (s. amtliche Mit­teilung). Eine per­sön­liche Hold­ingge­sellschaft liegt ins­beson­dere da vor, wo eine natür­liche Per­son in ihrem Pri­vatver­mö­gen gehal­tene Wertschriften (z.B. Aktien und Zinspa­piere) in eine von ihr beherrschte Kap­i­talge­sellschaft ein­bringt, deren Funk­tion über­wiegend im Hal­ten und Ver­wal­ten dieser Wertschriften … weit­er­lesen