Botschaft zum BG über die steuerliche Behandlung der berufsorientierten Aus- und Weiterbildungskosten

Der Bun­desrat hat mit Datum vom 4. März 2011 die Botschaft zum Bun­des­ge­setz über die steuer­liche Behand­lung der­beruf­sori­en­tierten Aus- und Weit­er­bil­dungskosten vorgelegt (BBl 2011 2607 ff.). Damit sollen auch Kosten für eine frei­willige beru­fliche Umschu­lung und für einen Beruf­sauf­stieg, unab­hängig vom gegen­wär­ti­gen Beruf, in einem bes­timmten Rah­men abziehbar wer­den. Demge­genüber wer­den die Kosten der Erstaus­bil­dung … weit­er­lesen

Die Volkswirtschaft: Beiträge zur elektronischen Vernetzung

Die akuelle Aus­gabe der Zeitschrift “Die Volk­swirtschaft” (03/2011) wid­met sich der elek­tro­n­is­chen Ver­net­zung. Für Juris­ten sind ins­beson­dere die Beiträge “Die Ein­führung ein­er ein­heitlichen Unternehmens-Iden­ti­­fika­­tion­s­num­mer für die Schweiz” und “Auf dem Weg zu einem Bun­des­ge­setz über das elek­tro­n­is­che Patien­ten­dossier” von Interesse.

5A_803/2010: Forderung unbezahlter Unterhaltsbeiträge nach Scheidungsurteil

Das Bun­des­gericht hat sich im Urteil vom 3. Dezem­ber 2010 (5A_803/2010) mit der Frage auseinan­dege­set­zt, ob Unter­halts­beiträge, die in einem Eheschutzver­fahren zuge­sprochen und in der Folge nicht bezahlt wor­den sind, nach einem recht­skräfti­gen Schei­dung­surteil, worin fest­ge­hal­ten wird, dass die Parteien güter­rechtlich auseinan­derge­set­zt seien, noch einge­fordert wer­den dür­fen. Die entsprechend for­mulierte Beschw­erde wurde abgewiesen. In E. … weit­er­lesen

5A_662/2010: ZGB 216 lex specialis zu ZGB 512; erbvertragliche Formerfordernisse auf Vorschlagszuweisung nicht anwendbar (amtl. Publ.)

Die Ehe­gat­ten kön­nen die Vorschlags­beteili­gung in gewis­sen Gren­zen ehev­er­traglich ändern (ZGB 216 I). Dadurch kann der über­lebende Ehe­gat­te begün­stigt wer­den. Die Recht­snatur dieser Begün­s­ti­gung ist nicht ganz gek­lärt (Ver­fü­gung von Todes wegen oder unter Leben­den). Im vor­liegen­den Urteil lässt das BGer diese Frage offen. In jedem Fall sei die Beobach­tung der Form des Ehev­er­trags genü­gend; … weit­er­lesen

6B_942/2009: Widerhandlung gegen PBV (Besprechung durch hawi.uzh)

Der jüng­ste Beitrag der hawi.uzh (Fach­gruppe Han­dels- und Wirtschaft­srecht der Rechtswis­senschaftlichen Fakultät der Uni­ver­sität Zürich) fasst das BGer-Urteil 6B_942/2009 vom 15. März 2010 betr­e­f­fend die Wider­hand­lung gegen die Preis­bekan­nt­gabeverord­nung (PBV) zusam­men. Der Entscheid konkretisiert die Anforderun­gen an Preisver­gle­iche und Spez­i­fizierungspflicht­en in Wer­bein­ser­at­en. Das Faz­it von Fan­ny Pauck­er: Das Urteil ste­ht für einen fairen und trans­par­enten … weit­er­lesen

6B_770/2010: Fahrlässige Übertretung des SBG; Verjährung von Taten nach Nebenstrafrecht

Das Urteil 6B_770/2010 vom 28. Feb­ru­ar 2011 befasst sich im Wesentlichen mit dem sub­jek­tiv­en Tatbe­stand ein­er Wider­hand­lung gegen das Spiel­bankenge­setz (SBG), liefert aber auch auf­schlussre­iche Aus­führun­gen zur Ver­jährung von neben­strafrechtlichen Tat­en. Das Bun­des­gericht bestätigte die Verurteilung wegen eines fahrläs­si­gen Organ­isierens oder gewerb­smäs­siges Betreibens von Glücksspie­len ausser­halb konzes­sion­iert­er Spiel­banken gemäss Art. 56 Abs. 1 lit. a … weit­er­lesen

Tätigkeitsbericht der Schlichtungsbehörden in Mietangelegenheiten

Das Bun­de­samt für Woh­nungswe­sen (BWO) hat einen Bericht über die Tätigkeit der Schlich­tungs­be­hör­den in Mietan­gele­gen­heit­en veröf­fentlicht, der einen Ver­gle­ich des zweit­en Hal­b­jahres 2009 sowie des ersten und zweit­en Hal­b­jahres 2010 ermöglicht. Der Bericht kann in Form von Tabellen und Grafiken abgerufen werden.

4A_569/2010: fristlose Entlassung durch Bank wegen Falschangaben bei der Einstellung; Rechtzeitigkeit der Kündigung

Das BGer schützt die frist­lose Ent­las­sung eines Arbeit­nehmers wegen falsch­er Angaben vor der Ein­stel­lung. Der Arbeit­nehmer war ehe­ma­liger Mitar­beit­er ein­er Bank, wo er einen Lohn von rund CHF 100’000 bezo­gen hat­te. Er hat­te in der Zweignieder­las­sung Zürich die Auf­gabe, pri­vate und insti­tu­tionelle Kun­den zu akquiri­eren und zu betreuen. Dem neuen Arbeit­ge­ber gegenüber behauptete er, sich … weit­er­lesen