Bundesrat begrüsst Einführung eines Widerrufsrechts bei Telefon- und Fernabsatzverträgen

Der Bun­desrat hat heute Fre­itag in sein­er Stel­lung­nahme zu ein­er Par­la­men­tarischen Ini­tia­tive fest­ge­hal­ten, dass er die Ein­führung eines all­ge­meinen Wider­ruf­s­rechts von 14 Tagen bei Tele­fon– und Fern­ab­satzverträ­gen begrüsst (Medi­en­mit­teilung). Aus der Stel­lung­nahme: Vor diesem Hin­ter­grund begrüsst der Bun­desrat die von der Kom­mis­sion aus­gear­beit­ete Vor­lage. Er erachtet die darin vorgeschla­gene Ein­führung eines all­ge­meinen Wider­rufrechts für das gesamte … weit­er­lesen

4A_460/2013: Verletzung des rechtlichen Gehörs bejaht, weil das Schiedsgericht eine rechtserhebliche Argumentation unberücksichtigt gelassen hat

Im Entscheid 4A_460/2013 vom 4. Feb­ru­ar 2014 befasste sich das Bun­des­gericht mit der Frage, ob das Schieds­gericht das Argu­ment der Beschw­erde­führerin, wonach ein gültiger Haf­tungsauss­chluss vere­in­bart wor­den war, in Ver­let­zung des rechtlichen Gehörs unberück­sichtigt gelassen habe. Die Beschw­erde­führerin warf dem Schieds­gericht eine Ver­let­zung des rechtlichen Gehörs gemäss Artikel 190 Abs. 2 lit. d IPRG vor. Das … weit­er­lesen

4A_509/2013: Anfechtung eines Schiedsspruchs wegen behaupteter Verletzung des Ordre public in analoger Anwendung von Artikel 123 Abs. 1 BGG

Im Entscheid 4A_509/2013 vom 27. Jan­u­ar 2014 befasste sich das Bun­des­gericht mit der Frage, ob ein Schiedsspruch ange­focht­en kann gestützt auf Artikel 190 Abs. 2 lit. e IPRG mit dem Argu­ment, dass die Voraus­set­zun­gen von Artikel 123 Abs. 1 BGG erfüllt sind. Nach Artikel 190 Abs. 2 lit. e IPRG kann ein Schiedsspruch ange­focht­en wer­den, … weit­er­lesen

4A_250/2013: Verweigerung der Vollstreckbarerklärung eines ausländischen Schiedsspruchs wegen behaupteter Verletzung der internationalen Zwangsmassnahmen gegen den Iran; Nichteintreten wegen ungenügender Begründung der Beschwerde

Im Entscheid 4A_250/2013 vom 21. Jan­u­ar 2014 befasste sich das Bun­des­gericht mit der Frage, ob die Voll­streck­ung eines aus­ländis­chen Schiedsspruchs ver­weigert wer­den kann mit dem Argu­ment, die Voll­streck­ung würde gegen die Zwangs­mass­nah­men der inter­na­tionalen Gemein­schaft gegenüber dem Iran ver­stossen. Im Juni 2001 verurteilte ein Schieds­gericht mit Sitz in Teheran eine schweiz­erische Gesellschaft und drei israelis­che Gesellschaften … weit­er­lesen

9C_451/2013: Teilliquidation der beruflichen Vorsorgeeinrichtung: Anspruch auf Anteil an den technischen Rückstellungen bei Kollektivübertritt (amtl. Publ.)

Die Z. GmbH war die Stifter­fir­ma der Vor­sorgeein­rich­tung Per­son­alver­sicherung X. Bei der Z. GmbH kam es zu ein­er Aus­lagerung und damit zu ein­er Über­führung von 40 Mitar­bei­t­en­den auf die neu gegrün­dete Y. GmbH. Die betrof­fe­nen Aktivver­sicherten wech­sel­ten zu ein­er Sam­mel­s­tiftung. Die Per­son­alver­sicherung X. führte deshalb eine Teilliq­ui­da­tion durch. Strit­tig war unter anderem, ob die Per­son­alver­sicherung X. … weit­er­lesen

5A_582/2013: Streitwert der Kollokationsklage in der Berufung (amtl. Publ.)

Bei diesem Entscheid ging es darum, wie der Stre­itwert in einem Kol­loka­tion­sprozess zur Fes­tle­gung des Kosten­vorschuss­es für das Beru­fungsver­fahren vor Oberg­ericht zu bes­tim­men ist. Strit­tig war, ob und inwieweit die Wertän­derung des Stre­it­ge­gen­standes (z.B. durch Änderung im Kurs von Wertschriften, im Verkehr­swert ein­er Liegen­schaft usw.) im Laufe des Ver­fahrens zu berück­sichti­gen ist (E. 3.2.1). Das … weit­er­lesen

Revision der Energieverordnung per 1. April 2014

Der Bun­desrat hat die Änderun­gen der Energieverord­nung gut­ge­heis­sen und per 1. April 2014 in Kraft geset­zt. Aus der Medi­en­mit­teilung: Die Revi­sion war erforder­lich, um die seit 1. Jan­u­ar 2014 gel­tenden Bes­tim­mungen des rev­i­dierten Energiege­set­zes umzuset­zen. Die neuen Verord­nungs­bes­tim­mungen regeln ins­beson­dere die Vol­lzugsmodal­itäten für die ein­ma­li­gen Investi­tions­beiträge (Ein­malvergü­tun­gen) an kleine Pho­­to­­voltaik-Anla­­gen, den Eigen­ver­brauch sowie die Rück­er­stat­tung … weit­er­lesen

Aufhebung der Bestimmungen zum Vorauszahlungsvertrag per 1. Juli 2014

Im Gefolge der unbe­strit­te­nen par­la­men­tarischen Ini­tia­tive 07.500 «Aufhe­bung der Bes­tim­mungen zum Vorauszahlungsver­trag» hat der Bun­desrat am 7. März 2014 beschlossen, die Bes­tim­mungen zum Vorauszahlungsver­trag (Art. 227a-228 OR) ersat­z­los aufzuheben (vgl. Medi­en­mit­teilung). Der Bun­desrat hat die entsprechen­den Änderun­gen des OR und von UWG 3 Abs. 1 lit. m und UWG 4 lit. d auf den 1. … weit­er­lesen

Kartellgesetzrevision: Nationalrat beschliesst Nichteintreten

Am 28. Jan­u­ar 2014 hat­te sich die Kom­mis­sion Wirtschaft und Abgaben des Nation­al­rates (WAK‑N) in der Gesamtab­stim­mung mit 16 zu 9 Stim­men gegen die Vor­lage zur Revi­sion des Kartellge­set­zes aus­ge­sprochen, nach­dem die kri­tis­chen Punk­te der Vor­lage bere­its in den vor­ange­hen­den Einze­lab­stim­mungen abgelehnt wor­den waren, namentlich das in Art. 5 KG geplante Teilka­rtel­lver­bot sowie die mit … weit­er­lesen

2C_187/2013: Aufnahme in das Justizdolmetscherverzeichnis Zürich; Anwendbarkeit des FZA (amtl. Publ.)

Dem vor­liegen­den Urteil lag ein Antrag eines let­tis­chen Staats­bürg­ers um Auf­nahme in das Jus­tiz­dol­metscherverze­ich­nis des Kan­tons Zürich zugrunde. Der Antrag wurde abgewiesen, weil der Antrag­steller erst seit Kurzem über eine Aufen­thalts­be­wil­li­gung ver­fügte und sein Lebens­mit­telpunkt nicht in der Schweiz liege. Laut BGer ver­stösst dieser Entscheid gegen das FZA. Strit­tig war dabei, ob die Bere­ich­saus­nahme des … weit­er­lesen