4A_444-2013: pharmazeutische Produkte u. Nahrungsergänzungsmittel nicht gleichartig; keine Abweichung vom Registerprinzip bei Hinterlegung für gesamte Klasse und neuen Oberbegriffen

Im vor­liegen­den Ver­fahren hat­te die Inhab­erin dreier Wort­marken, die das Zeichen “G5” enthal­ten und u.a. in Klasse 5 für phar­mazeutis­che Pro­duk­te einge­tra­gen sind, ihrer Geg­ner­in ver­bi­eten lassen wollen, das (von dieser als Marke für Nahrungsergänzungsmit­tel reg­istri­erte) Zeichen “G5” zur Kennze­ich­nung von Nahrungsergänzungsmit­teln zu ver­wen­den. Das HGer AG hat­te die Klage abgewiesen, weil phar­mazeutis­che Pro­duk­te und … weit­er­lesen

Vernehmlassungsverfahren zu einem Informationssicherheitsgesetz (ISG) eröffnet

Der Bun­desrat hat gestern das Vernehm­las­sungsver­fahren zu einem Bun­des­ge­setz über die Infor­ma­tion­ssicher­heit (ISG) eröffnet. Aus der Medi­en­mit­teilung: Das Gesetz schafft für alle Bun­des­be­hör­den ein­heitliche geset­zliche Grund­la­gen für die Ver­wal­tung und die Organ­i­sa­tion des Schutzes von Infor­ma­tio­nen und die Sicher­heit beim Ein­satz von Infor­­ma­­tions- und Kom­mu­nika­tion­stech­nolo­gien. Der Schutz dieser Infor­ma­tio­nen muss an die Her­aus­forderun­gen der Infor­ma­tion­s­ge­sellschaft … weit­er­lesen

5A_912/2013: Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit (Konkursaufhebungsverfahren)

Nach SchKG 174 II kann die Rechtsmit­telin­stanz die Konkurs­eröff­nung aufheben, wenn der Schuld­ner seine Zahlungs­fähigkeit glaub­haft macht und ein­er der Konkur­saufhe­bungs­gründe der Ziff. 1 bis 3 dieser Norm nachgewiesen wird. In diesem Zusam­men­hang — aber auch weit­erge­hend, mit Bezug auf den Begriff der Zahlung­sun­fähigkeit, der auch ausser­halb des SchKG Bedeu­tung hat, z.B. bei OR 83 … weit­er­lesen

5A_672/2013: Aufsicht über den Willensvollstrecker (Pflichtverletzungen verneint)

In einem Erb­gang ver­langte ein­er der Erben erfol­g­los die Abset­zung des Wil­lensvoll­streck­ers, even­tu­aliter seine Diszi­plin­ierung mit Ver­war­nung und Ord­nungs­busse, und die Erteilung bes­timmter Weisun­gen. Das BGer weist die Ver­fahren­srü­gen als ungenü­gend begrün­det ab. In der Sache fasst es zunächst fol­gende Grund­sätze zusam­men:  Die Auf­sichts­be­hörde hat das formelle Vorge­hen und die per­sön­liche Eig­nung des Wil­lensvoll­streck­ers sowie … weit­er­lesen

Geschäftsberichte des BGer, BStrGer, BVGer und BPatGer

Das Bun­des­gericht, das Bun­desstrafgericht, das Bun­desver­wal­tungs­gericht und des Bun­despatent­gericht haben gemein­sam je eigene Medi­en­mit­teilun­gen zu den Geschäfts­bericht­en 2013 veröf­fentlicht. Die Geschäfts­berichte sind wie fol­gt ver­füg­bar: BGer BSt­Ger BVGer BPat­Ger (Bericht 2013 noch nicht ver­füg­bar)  Aus den Medi­en­mit­teilun­gen (Auszüge): BGer: Im Bericht­s­jahr hat das Bun­des­gericht 7’919 neue Eingänge erhal­ten, so viele wie noch nie (2012: 7’871). Das … weit­er­lesen

4A_465/2013: Einzel‑, gemeinschaftliche u. Teilgläubigerschaft; letztere als Regel, hier bei gemeinsamem Grundstückverkauf (amtl. Publ.)

Das BGer hat­te vor­liegend über die Aktivle­git­i­ma­tion von Grund­stück­verkäufern für die Kauf­pre­is­forderung zu entschei­den. Dabei war das Grund­stück als “Gesamt­sache” verkauft wor­den. Deshalb, so das KGer SG als Vorin­stanz, sei den Verkäufern die Kauf­pre­is­forderung nicht je zur Hälfte, son­dern gesamthaft zur gesamten Hand zuge­s­tanden, so dass die Verkäufer die Betrei­bung gemein­sam hät­ten ein­leit­en müssen. Das … weit­er­lesen

4A_426/2013: Unterscheidung zw. Schuldanerkennungen und Beweismitteln

Das BGer äussert sich im vor­liegen­den Urteil zum Unter­schied zwis­chen Schul­dan­erken­nun­gen und Beweis­mit­teln, wobei Schul­dan­erken­nun­gen eine Pflicht begrün­den, Beweis­mit­tel dage­gen nur eine vorbeste­hende Pflicht beweisen: Mit ein­er Schul­dan­erken­nung erk­lärt der Anerken­nende dem Anerken­nungsempfänger, dass er ihm gegenüber eine Schuld hat. Es han­delt sich also um eine rechts­geschäftliche Erk­lärung […]. Von ein­er rechts­geschäftlichen Erk­lärung im Sinne … weit­er­lesen

Botschaft und den Entwurf eines Nachrichtendienstgesetzes

Der Bun­desrat hat mit Datum vom 19. Feb­ru­ar 2014 die Botschaft und den Entwurf eines Nachrich­t­en­di­en­st­ge­set­zes (NDG) vorgelegt. Aus der Botschaft: Diese Vor­lage soll eine ein­heitliche, formellge­set­zliche Grund­lage für den zivilen Nachrich­t­en­di­enst der Schweiz, den Nachrich­t­en­di­enst des Bun­des (NDB), schaf­fen. Der NDB beschafft Infor­ma­tio­nen, analysiert diese, wertet sie aus und leit­et sie weit­er mit dem … weit­er­lesen

5A_420/2013: im Konsensstreit ist der Wille des Vertreters massgeblich (amtl. Publ.)

Das BGer hält vor­liegend fest, dass beim Kon­sensstre­it der Wille des Stel­lvertreters mass­ge­blich ist, nicht jen­er des Vertrete­nen: Lorsqu’une par­tie au con­trat man­i­feste sa volon­té par l’in­ter­mé­di­aire d’un représen­tant (art. 32 al. 1 CO; […], c’est la volon­té exprimée par le représen­tant qui est déter­mi­nante pour la con­clu­sion du con­trat (art. 1 CO; […]). Dès lors, l’in­ter­pré­ta­tion … weit­er­lesen

8C_620/2013: Kein Anspruch auf Weiterbeschäftigung im Kanton Zürich

In BGer. 8C_620/2013 vom 25. Feb­ru­ar 2014 hat das Bun­des­gericht seine Recht­sprechung bestätigt, wonach im Kan­ton Zürich kein Anspruch auf Weit­erbeschäf­ti­gung beste­ht, auch wenn die ordentliche Kündi­gung des öffentlich-rechtlichen Dien­stver­hält­niss­es unrecht­mäs­sig erfol­gte. Der Beschw­erde­führer hat­te verge­blich gel­tend gemacht, das kan­tonale Gericht habe die Ver­fas­sungsmäs­sigkeit von § 27a VRG willkür­lich bejaht. Wörtlich hielt das Bun­des­gericht fest (E. 3.3): … weit­er­lesen