FINMA begrüsst Anerkennung der Gleichwertigkeit der schweizerischen Rückversicherungsaufsicht durch EU-Ausschuss

In ihrer Medi­en­mit­teilung ori­en­tiert die FINMA heute, dass der Auss­chuss der europäis­chen Auf­sichts­be­hör­den für das Ver­sicherungswe­sen und die betriebliche Altersvor­sorge (CEIOPS) im Namen sein­er Mit­glieder die Anerken­nung der Äquiv­alenz der schweiz­erischen Rück­ver­sicherungsauf­sicht mit der EU-Rück­­ver­sicherungsrichtlin­ie 2005/68/EG bestätigt hat. Zur Medi­en­mit­teilungDie CEIOPS hat geprüft, ob das schweiz­erische Ver­sicherungsauf­sicht­srecht betr­e­f­fend Rück­ver­sicherung gle­ich­w­er­tig zur EU-Rück­­ver­sicherungsrichtlin­ie ist. Die Prü­fung … weit­er­lesen

B‑3189/2008: “terroir” (fig.) ist für Lebensmittel usw. Gemeingut bzw. irreführend

Die Marke ist laut BVer­wGer für u.a. Fleisch, Fisch, getrock­netes Gemüse, Kon­fitüren, Milch, Sago, Hefe, lebende Tiere, Fut­ter­mit­tel, Biere, Verpfle­gung, Cater­ing usw. als Gemeingut iSv MSchG 2 a bzw. als sach­lich irreführend iSv MSchG 2 c nicht schutzfähig. Das BVer­wGer deutet an, dass es allen­falls zu einem anderen Schluss gekom­men wäre, wenn für die beansprucht­en … weit­er­lesen

SEVIKAR” und “SEVCAD” (Pharmazie) wegen Vokalfolge und Silbenzahl nicht verwechselbar

Das BVer­wGer kommt gestützt auf die Recht­sprechung zur Ver­wech­sel­barkeit von Zeichen im Bere­ich phar­mazeutis­ch­er Pro­duk­te* zum Ergeb­nis, die Zeichen “SEVIKAR” und “SEVCAD” seien nicht ver­wech­sel­bar iSv MSchG 3 I c. *Dans le domaine des mar­ques de pro­duits phar­ma­ceu­tiques com­posées de plusieurs syl­labes, l’ex­is­tence d’un risque de con­fu­sion a générale­ment été admis lorsque les mar­ques ne … weit­er­lesen

5A_576/2009: (Keine) wichtigen Gründe für eine Namensänderung (amtl. Publ.)

Auf­grund ein­er Namen­sän­derung iSv ZGB 30 trug die Tochter eines Ehep­aars mit Nach­na­men “R.” for­t­an den Fam­i­li­en­na­men “Y.” und, nach ein­er Heirat mit X., den Allianz­na­men “X.-Y.” Später stellte sie das Gesuch, ihren Fam­i­li­en­na­men von “X.-Y.” auf “R.-X.” ändern zu dür­fen. Das Gesuch wurde abgewiesen. Gegen das Urteil des OGer ZH gelangte X.-Y. ans BGer, … weit­er­lesen

4A_394/2009: Handschenkung bei (mehrgliedriger) Überweisung (amtl. Publ.)

Eine sehr ver­mö­gende Per­son hat­te auf ein Kon­to, über das sie gemein­sam mit einem seit Jahrzehn­ten befre­un­de­ten Gen­fer Anwalt ver­fü­gungs­berechtigt war (joint account), eine grössere Summe über­weisen lassen. Der Anwalt leit­ete dieses Geld auf sein eigenes Kon­to weit­er und berief sich später darauf, es habe sich bei diesem Geld um eine Schenkung gehan­delt. Strit­tig zwis­chen … weit­er­lesen

2C_380/2009: Anforderungen an eine Zugangsbeschwerde nach RTVG 97 II b (amtl. Publ.)

Das BGer hat eine Beschw­erde des VgT, han­del­nd durch Erwin Kessler, gegen einen Entscheid der UBI gutheis­sen und die Sache zu neuer Entschei­dung zurück­gewiesen (vgl. zu einem früheren Urteil i.S. VgT unseren früheren Beitrag). Die UBI war auf eine Beschw­erde gegen die ange­bliche Boykottprax­is zu Las­ten des VgT zu Unrecht nicht einge­treten. Sie musste die … weit­er­lesen

6B_766/2009: Mehrfache Begünstigung durch Internetprovider

Das Bun­des­gericht hat sich jüngst mit der Frage beschäftigt, inwieweit sich ein Inter­net-Provider der (mehrfachen) Begün­s­ti­gung gemäss Art. 305 Abs. 1 StGB straf­bar machen kann (Urteil 6B_766/2009 vom 8. Jan­u­ar 2010), wenn er für die Ver­bre­itung von Tex­ten die dafür notwendi­ge Infra­struk­tur gratis zur Ver­fü­gung stellt. Der Beschw­erde­führer betreibt eine Inter­net­plat­tform, die den Benutzern die … weit­er­lesen

FINMA: Schutz der Einleger bei Vereinen, Stiftungen und Genossenschaften

Die FINMA hat ihr Rund­schreiben 2008/3 “Pub­likum­sein­la­gen bei Nicht­banken” an die Änderung von Art. 3a Bst. d BankV angepasst.  Genossen­schaften, Vere­ine und Stiftun­gen dür­fen nur noch Ein­la­gen annehmen, wenn sie diese für den gemein­schaftlichen Zweck der Organ­i­sa­tion ver­wen­den. Zur klar­eren Abgren­zung zu ein­er Bank­tätigkeit ist zudem neu eine Min­dest­laufzeit von sechs Monat­en vorgeschrieben.  Betrof­fene Organ­i­sa­tio­nen … weit­er­lesen

WEKO erlässt provisorische Massnahmen im Kreditkartenmarkt

Aus der Medi­en­mit­teilung: “Die Wet­tbe­werb­skom­mis­sion (WEKO) erlässt vor­sor­gliche Mass­nah­men, mit welchen das heutige Sys­tem zur Fes­tle­gung der schweiz­erischen Inter­change Fees in verbessert­er Form weit­erge­führt wird. Die Anpas­sun­gen führen zu ein­er Senkung dieser Gebühren. (…) Die vor­sor­glichen Mass­nah­men lösen ab dem 1. Feb­ru­ar 2010 die heute gel­tende Regelung ab, welche auf einen Entscheid der WEKO aus dem … weit­er­lesen

6B_835/2009: Gerichtliche Beurteilung der Kosten- und Entschädigungsfolge

Gegen X. wurde – anlässlich Strafanzeige und Strafantrag durch ihren Ehe­mann Y. – eine Stra­fun­ter­suchung wegen Dro­hung, Tätlichkeit­en und Miss­brauchs ein­er Fer­n­meldean­lage ein­geleit­et. Das Ver­fahren gegen X. wurde schliesslich eingestellt, da Y. im Rah­men ein­er Eheschutzkon­ven­tion sein Desin­ter­esse an der Weit­er­führung des Strafver­fahrens gegen seine Ehe­frau erk­lärte. Die Ver­fahren­skosten in Höhe von 500,- CHF wur­den … weit­er­lesen