WAK‑N bleibt beim Ausschluss von Lebensmitteln vom Cassis-de-Dijon-Prinzip

Mit Datum vom 17. Dezem­ber 2010 hat­te NR Bour­geo­is­mit par­la­men­tarisch­er Ini­tia­tive (Geschäft­snr. 10.538) ver­langt, Lebens­mit­tel vom Cas­­sis-de-Dijon-Prinzip auszunehmen (vgl. dazu den Kom­mis­sions­bericht der WAK‑N vom 25. Feb­ru­ar 2014). Vom 27. Mai bis zum 29. August 2014 fand dazu eine Vernehm­las­sung statt (vgl. Voren­twurf und Erläutern­der Bericht der WAK‑N vom 20. Mai 2014). Am 20. Okto­ber … weit­er­lesen

4A_28/2014: Doppelrelevante Tatsachen und Gerichtsstand des Handlungsorts (amtl. Publ.)

Die Witwe und Tochter des in den USA ver­stor­be­nen Erblassers klagten gegen eine Bank in der Schweiz und gegen den Geschäftspart­ner des Erblassers sowie einen Mitar­beit­er der Bank. Sie war­fen dem Geschäftsmi­tar­beit­er und dem Bankmi­tar­beit­er im Wesentlichen vor, sie hät­ten ins­ge­samt einen Betrag von USD 90 Mio. verun­treut. Die Vorin­stanz erk­lärte sich gestützt auf Art. … weit­er­lesen

5A_249/2014: Keine definitive Rechtsöffnung für ein Urteil des Arbeits- und Sozialgerichts Wien (amtl. Publ.)

Im vor­liegen­den Entscheid hat­te sich das Bun­des­gericht mit der Frage zu befassen, ob gestützt auf ein Urteil des Arbeits- und Sozial­gerichts Wien betr­e­f­fend die Bezahlung von Lohnzuschlä­gen für das Urlaub­sent­gelt von Arbeit­nehmern nach öster­re­ichis­chem Recht die defin­i­tive Recht­söff­nung erteilt wer­den könne. Die erste und die zweite Instanz hat­ten die Recht­söff­nung ver­weigert. Das Bun­des­gericht erwog zunächst, … weit­er­lesen

6B_718/2014: (Un-)Rechtmässigkeit von generell angeordneten Zwangsmassnahmen; keine DNA-Profile “auf Vorrat” (amtl. Publ.)

Die formelle und materielle Recht­mäs­sigkeit von Zwangs­mass­nah­men (erken­nungs­di­en­stliche Erfas­sung und Erstel­lung eines DNA-Pro­­fils) ist Gegen­stand eines für die amtliche Samm­lung vorge­se­henen Urteils des Bun­des­gerichts. Die Beschw­erde­führerin deponierte zusam­men mit drei weit­eren Per­so­n­en während ein­er Ver­anstal­tung an der Uni­ver­sität Bern Mist auf Tis­chen im Vor­tragsraum. Alle vier ver­weigerten in der polizeilichen Befra­gung die Aus­sage und stimmten … weit­er­lesen

6B_262/2014: Verletzung des Anklageprinzips durch Strafbefehl ohne Umschreibung des Lebenssachverhaltes (amtl. Publ.)

Ein Straf­be­fehl muss den konkreten Lebenssachver­halt enthal­ten. Die Sachver­halt­sum­schrei­bung hat dabei den formellen Anforderun­gen an eine Anklageschrift vol­lum­fänglich zu genü­gen. Das gilt nach einem aktuellen Urteil des Bun­des­gerichts ungeachtet der Frage, wie kom­plex sich der Sachver­halt erweist oder welche Art von Delik­ten zur Diskus­sion ste­ht. Der Beschw­erde­führer hat­te gegen einen Straf­be­fehl wegen ein­fach­er Ver­let­zung der Verkehrsregeln … weit­er­lesen

4A_330/2014: “THINK” nicht absolut freihaltebedürftig; keine Verwechslungsgefahr zwischen “THINK” und “THINK WEINBRENNER” bzw. “THINK OUTDOORS

Der vor­liegende Entscheid bet­rifft eine Stre­it­igkeit zwis­chen Bata und der öster­re­ichis­chen Think Schuh­w­erk GmbH, Inhab­erin der seit spät. 2007 inter­na­tion­al reg­istri­erten Wort­marken “THINK” (Klassen 18, 25 und 35) und der CH-Wort­­marke “THINK OUTDOORS”. Think Schuh­w­erk GmbH hat­te Bata vor dem HGer AG u.a. auf Unter­las­sun­gin Anspruch genom­men, weil Bata Schuhe unter der Beze­ich­nung “THINK OUTDOORS” … weit­er­lesen

1C_369/2014: Das in der Gemeindeordnung der Stadt Zürich verankerte 5%-Quorum für Gemeinderatswahlen ist verfassungskonform

Im Urteil vom 28. Novem­ber 2014 befasste sich das BGer mit der Zuläs­sigkeit des in der Gemein­de­ord­nung der Stadt Zürich ver­ankerten 5%-Quorums für Gemein­der­atswahlen. Im Anschluss an die Wahl des Gemein­der­ats der Stadt Zürich für die Leg­is­laturpe­ri­ode 2014–2018 erhob B. Luthiger Stimm­recht­srekurs an den Bezirk­srat Zürich. Schliesslich gelangte er mit Stimm­rechts­beschw­erde an das BGer, welch­es seine Begehren abweist. … weit­er­lesen

4A_214/2014: unzulässige Doppeltätigkeit des Vermittlungsmäklers im Immobilienbereich (amtl. Publ.)

Das Bun­des­gericht hat­te in diesem Ver­fahren einen Fall der Ver­wirkung des Mäk­ler­lohn gemäss Art. 415 OR zu beurteilen.  Gegen­stand des Ver­fahrens war ein Mäk­ler, der sowohl mit dem Verkäufer ein­er Liegen­schaft als auch mit dem Käufer je einen Mäk­lerver­trag als Ver­mit­tlungsmäk­ler abgeschlossen hat­te (E. 4.2): Der Ver­mit­tlungsmäk­ler schloss mit dem Verkäufer der Liegen­schaft einen Mäk­lerver­trag ab. … weit­er­lesen

5A_474/2014: Wegfall des schützenswerten Interesses an einer Gegendarstellung

Das BGer hat­te vor­liegend über eine Gegen­darstel­lung zu entschei­den, welche die Stiftung  Schweiz­erische Hil­fe für Mut­ter und Kind (SHMK) von der “Zeit” ver­langt hat­te. “Die Zeit” hat­te einen Artikel über einen “Selb­stver­such” ein­er Jour­nal­istin veröf­fentlicht, die sich gegenüber der SHMK als unge­wollte Schwan­gere aus­gegeben hat­te. Die Vorin­stanz des BGer, das KGer BL, hat­te die Gegen­darstel­lung … weit­er­lesen

4A_295/2014: Dokumentenlieferdienst der ETH: Auslegung von URG 19; Privatgebrauch i.e.S.; Begriff des Werkexemplars (amtl. Publ.)

Das vor­liegende Urteil des BGer bet­rifft eine Auseinan­der­set­zung zwis­chen der ETH Zürich und den Wis­senschaftsver­la­gen Else­vi­er, Springer und Thieme. Die Bib­lio­thek der ETH betreibt einen Doku­menten­liefer­di­enst, bei dem auf Anfrage Auszüge aus in der Bib­lio­thek vorhan­de­nen Zeitschriften oder Sam­mel­bän­den ges­can­nt und als PDF per Email an Nutzer ver­sandt wer­den. Dage­gen hat­ten die Wis­senschaftsver­lage geklagt. Das … weit­er­lesen